Editorial zum letzten Mal...

Das Wort des Jahres 2008 wird wahrscheinlich das Wort „Change“.

Kaum hat Barack Obama damit den Thron des Weltreiches bestiegen, benutzen es Hinz und Kunz, um auf dieser Welle der Veränderung mit zu schwimmen. Und tatsächlich können auch wir von Veränderung reden! Großen Veränderungen!

Dies ist nämlich das letzte Programmheft des theater im depot!
Keine Angst, wir machen den Laden nicht dicht! Wir werden nur bunter...

Hatten bisher das Depot und das theater im depot jeweils ein eigenes Programmheft, so bündeln wir nun unsere kreativen Kräfte und lassen ab Februar 2009 das Gesamthaus mit all seinen künstlerischen Facetten nach außen strahlen! Ob bildende oder darstellende Kunst, ob Foto, Graphik oder Architektur, Weiterbildung oder Gastronomie, wir alle sind das Depot! Und das können 10.000 ab Mitte Januar nicht nur alle zwei Monate lesen sondern vielleicht auch an ein paar Wänden sehen... Wer uns zuerst entdeckt, hat gewonnen!

Bis dahin bleibt uns nur, die Weihnachtszeit einzuläuten und Veränderungen bereits auf der Bühne mitzuerleben, z.B. bei Scrooge, dem Dickensschen Vorbild für Homer Simpsons Chef MR. BURNS.
Denn im Gegensatz zur Figur von Matt Groening heißt es bei Charles Dickens:
„Ich weiß nicht, was ich tue“, rief Scrooge in einem Atem weinend und lachend und mit seinen Strümpfen einen wahren Laokoon aus sich machend. - „Ich bin leicht wie eine Feder, selig wie ein Engel, vergnügt wie ein Schulknabe, schwindlig wie ein Trunkener. Fröhliche Weihnachten allen Menschen! Ein glückliches Neujahr der ganzen Welt! Hallo! Hussa! Hurra!“ (A Christmas Carol, letztes Kapitel)